Die Kokosnuss
Ein langer Weg zum Erfolg
Es gibt hier mehrere Palmen im Garten mit Kokosnüssen dran. Sich einfach eine im Supermarkt zu kaufen, um sie dann zu essen, wäre ja langweilig. Somit haben wir uns dazu entschlossen mal selber so eine Kokosnuss zu öffnen. Hört sich leichter an als es in Wirklichkeit ist.
Wir haben uns also ein paar von diesen Kokosnüssen von den Palmen geholt. Zum Glück waren da auch ein paar kleine Palmen, so dass man nicht ganz nach oben klettern musste. Bewaffnet mit einem Schlachtermesser ging es also an die Arbeit. Um nicht nur an die Kokosnuss selbst heran zu kommen, sondern auch an die Kokosnussmilch, musste man sich relativ vorsichtig an die Nuss herantasten, da sie von einer dicken Faserschicht und einer ledrigen Außenschicht umhüllt. Die eigentliche Kokosnuss sitzt also im inneren dieser Faserschickt, die zuerst entfernt werden musste.
Diese Faserschicht läßt sich aber mit dem Messer nur sehr schwer entfernen. Ich bin aber der Meinung, dass wir einfach nur das falsche Messer benutzt haben, denn wenn man andere beobachtet wie die eine Kokosnuss öffnen, benötigen die meistens nur einen Schlag mit dem Messer. Da es uns mit dem Messer zu lange gedauert hat, haben wir anderes Werkzeug benutzt. Mit der Säge ging es dann doch wesentlich einfacher als mit dem Messer.
Als endlich der obere Teil der Kokosnuss entfernt war, brauchte man nur noch mit dem Messer auf die Nuss zu schlagen, und die Milch in eine Schale zu gießen. Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Arbeit man da hinein steckt und was im Endeffekt da heraus kommt. Es ist nämlich nicht gerade viel. Damit wir am Ende alle davon was hatten, wiederholten wir diesen Vorgang mehrmals. Abschließend kann ich sagen, dass ich mir das nächste Mal eine Kokosnuss im Supermarkt kaufen werde.