Great Western Safari – Tag 2
Kalbarri – Shark Bay
Nach unserer ersten Nacht im Hostel fuhren wir am Morgen mit einer kleinen Verspätung in Richtung Shark Bay. Der Grund für unsere Verspätung war ein platter Reifen an unserem Anhänger, der zuerst gewechselt werden musste. Dies ging allerdings relativ schnell und wir konnten sc hließlich unsere Fahrt fortsetzen um im Nationalpark von Kalbarri das erste Mal ein bisschen zu Wandern.
Es war für mich eine neue Erfahrung, da ich vorher noch nie wirklich Wandern gewesen bin. Ich war zuvor auch kein Freund vom Wandern, denn ich bin immer davon ausgegangen das es nicht so aufregend ist. Nach diesem Tag hab ich diesbezüglich meine Meinung aber geändert und festgestellt, dass es doch sehr viel Spaß machen kann.
In diesem Nationalpark hatten wir auch die Möglichkeit uns an einer Stelle aus ungefähr 30 Metern abzuseilen. Dies musste ich natürlich auch einmal ausprobieren, wie sollte es auch anders sein. Ich hatte die Ehre dies als erstes zu machen, da sich die anderen vier die dies auch machen wollten nicht getraut hatten. Nun stand ich also da oben am Rande des Abgrunds befestigt an einem Seil und musste mich da abseilen. Es war am Anfang schon ein komisches Gefühl sich da einfach zurück zu lehnen um sich dann herab zu lassen. Die ersten paar Meter waren noch nicht so flüssig aber danach hatte ich den Dreh raus und ich fing an mich weit abzustoßen und gleichzeitig mich dabei abzuseilen.
Leider war dies viel zu schnell vorbei und wir sind wieder zurück zum Bus gewandert. Bevor wir uns auf eine mehrstündige Busfahrt begeben hatten, haben wir uns vorher noch das Natures Window angeschaut. Das Natures Window war mal eine geschlossene Sandsteinwand in die der Wind über viele Jahre ein Loch „geblasen“ hat. Das ist inzwischen gute 2m breit und 1m hoch und liegt hoch über Murchison River, der an dieser Stelle in einer riesigen U-förmigen Kurve fließt, wenn er denn fließt. Als wir da waren, war er nämlich trocken.