Great Western Safari – Tag 5


Exmouth


Wir haben Exmouth noch nicht verlassen, sondern bleiben einen weiteren Tag hier.  Diesen Tag werde ich so schnell wohl nicht wieder vergessen, denn ich habe so einiges Aufregendes erlebt. Ich war zuvor lange am überlegen, ob ich diesen Tag dazu nutzen soll um einmal Walhaie aus nächster Nähe sehen zu können.

Normalerweise würde man eigentlich sofort ja sagen wenn einem die Möglichkeit dazu geboten wird. Das Problem ist aber, dass es keine Garantie dafür gibt Walhaie zu sehen und das Geld würde man in so einem Fall nicht zurück bekommen. Zum Glück hab ich mich aber doch dazu entschieden es zu machen und wurde dafür auch belohnt, denn ich habe tatsächlich welche gesehen. Die Walhaie werden zuerst aus der Luft mit einem Flugzeug gesucht und ein Boot fährt danach so schnell es geht zu dieser Stelle hin.

Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt die nacheinander vor dem Walhai ins Wasser gesprungen sind um neben ihm entlang zu Schnorcheln. Zuerst springen allerdings immer zwei von der Crew ins Wasser, die als Orientierung im Wasser dienen um genau zu wissen wo sich der Walhai gerade befindet. Es ist aber manchmal gar nicht so einfach diese „Spotter“ im Wasser wegen des etwas starken Wellengangs zu sehen, was ich gleich bei meinem ersten Sprung ins Wasser erleben konnte. Ich habe mich also im Wasser umgeschaut um die beiden von der Crew zu finden und dabei im selben Moment auch Unterwasser geschaut. Ich traute meinen Augen nicht was da vor mir auf einmal Unterwasser angeschwommen kam. Ich weiß nicht mehr wie groß der war aber da kam ein Walhai mit geöffneten Maul direkt auf mich zu geschwommen. So ein Walhai frisst zwar nur Plankton und ist somit nicht wirklich gefährlich aber man kommt sich neben so einem großen Tier ziemlich hilflos und klein vor. Nach kurzem überlegen bin ich blitzartig zur Seite weg geschwommen um danach die volle Größe von vorne bis hinten betrachten zu können und war davon ziemlich beeindruckt. Der Walhai an sich schwimmt nicht gerade schnell, aber durch den Wellengang war es hin und wieder nicht so einfach ihm zu folgen. In so einem Fall hat das Boot einen eingesammelt und vor dem Walhai wieder abgesetzt., um erneut neben ihm schwimmen zu können.

Bei der letzten Runde hatte ich dann noch eine Begegnung mit einem Jelly Fish (Qualle) am eigenen Leib erfahren dürfen. Ich und eine von der Crew waren gerade auf dem Rückweg zum Boot als sie auf einmal zu mir rief „don’t swim, don’t swim“ aber da war es schon zu spät. Ich merkte wie auf einmal mein Arm anfing zu brennen und sich dort etwas herum gewickelt hat. So schnell ich konnte versuchte ich dies zu entfernen um danach weiter zum Boot zu schwimmen. An Board merkte ich, dass es auch auf meinem Rücken und etwas im Gesicht gebrannt hatte. Im nach hinein war alles aber nicht ganz so schlimm, denn das Brennen auf der Haut ging relativ schnell wieder vorbei. Jetzt hab ich allerdings eine Vorstellung wie es ist, in kontakt mit einem Jelly Fish zu geraten.

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